Willkommen

 

 

  

 "Maria mit dem Kinde lieb,
uns allen deinen Segen gib!" 
 
 
 
 
 
 
 
 
Voll Liebe und Treue nur Heil und nur Segen
will Gott allen Kindern der Menschen nun geben.
Wir können´s nicht fassen und können´s kaum glauben;
wir können nur danken und freudig vertrauen.
 
Dass Zeichen der Allmacht und Wunder geschehen,
das konnten schon manche erleben und sehen.
Doch jetzt kommt Gott selber und schenkt uns im Sohne
sein Herz, seine Liebe in göttlicher Wonne.
 
Weil schwer wir begreifen, was Gott uns hier schenket,
verharret in Stille und allzeit bedenket:
Gott will uns als Kinder aus tiefsten Erbarmen
heimretten in Liebe, im Sohn uns umarmen.
 
Wer selber sich suchet und stolz sich erhebet,
der hoffet vergebens, vergebens er lebet.
Den Armen und Kleinen, die demütig hoffen,
steht allen der Himmel voll Seligkeit offen.
 
 Tu es Petrus! 19. April 2005
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Du trugest all Seine Wunden

In Deine lieben Hände leg´ ich meine, ohne Bangen,
nimm Du mich mit! Du weißt den Weg, den Er gegangen.
Es hat Ihm nimmer ja gebrannt,
ein Herz, so wie das Deine,
und keine Liebe hat erkannt,
wie Du die Seine.
Und Seine unermeß´ne Pein,
hat niemand so empfunden,
Du trugest tief im Herzen Dein,
all Seine Wunden.
Du warest Mutter Ihm zur Seit´,
der wankend schritt in Banden,
und hast in namenlosen Leid,
am Kreuz gestanden.
Dir legten sie Ihn in den Schoß,
in Weh und bitt´rem Klagen,
entstellt und blutig, nackt und bloß,
den Du getragen.
Und nun: in Deine Hände leg´ich meine, ohne Bangen,
nimm Du mich mit, Du weißt den Weg, den Er gegangen!
(R.M.)
 
 
 
  
 
 Immer auf dem Weg sein, menschliches Geschick:
Uferlose Sehnsucht, grenzenloses Glück.
Jagen nach dem Leben, Forschen nach dem Sinn,
welchem Ziel entgegen, treiben wir dahin?
Alle Wege weisen uns auf Christus hin,
der als "Weg und Wahrheit" unsre Straßen ging.
 
Wer nicht ständig aufbricht, der verfehlt die Zeit,
der lebt noch im Ghetto der Vergangenheit.
Unser Gott ist Zukunft, er geht uns voran,
er ist uns Verheißung wie dem Abraham.
 
Immer auf dem Weg sein, ist nicht sehr bequem,
führt der Weg von Jericho nach Jerusalem.
Öl in andrer Wunden? Wenig ist getan,
fangen wir nicht Straßen neu zu bauen an.
 
An den Hecken, Zäunen, warten ihrer viel,
kennten noch nicht Christus, wissen sie kein Ziel.
Warten bis da einer zügelt seinen Schritt
und als seine Brüder nimmt im Glauben mit.
 
Auf dem Weg des Glaubens, eine brach die Bahn,
MARIA, die geglaubt hat, sie ging uns voran.
All ihr Wesen mahnt uns: tut, was ER euch sagt!
Gott führt den zum Ziel, der alles für ihn wagt.
 

 

 Liebende Mutterhand

Keiner fleht zu mir vergebens,
In den Nöten seines Lebens!
Kommet nur, ich bin allzeit
Euch zu helfen, gern bereit.
Was euch drücket, will ich heben.
Was euch mangelt, will ich geben.
Was euch kränket soll verschwinden,
Was verwundet ist, verbinden.
Will ich euch mit Mutterhand,
Die der Schmerzen viel empfand.
Allen, die sich recht bestreben,
Fromm und tugendhaft zu leben,
Und sich Gott von Herzen weih´n,
Will ich gern und freudig sein.
Trost und Hilf in aller Not,
Schutz im Leben und in Tod!

 

 Ein kurzer Gedanke
Unser christlicher Glaube steht an Gottes Vaterliebe, die ein jedes Menschenleben mit einer Treue umfängt, als wäre gerade dieses Leben Seine einzige, Seine größte Sorge.
Auch Dein Leben ist in Gottes Vaterhand geborgen vom ersten bis zum letzten Augenblick - mehr als Du begreifen kannst! Alle Freude und alles Elend, alles Glück und aller Schmerz, alles Wachsen und Vergehen ist geborgen in Seiner Vaterhand. Es ist das kleinste Ding nicht zu klein vor dem Vatergott und der Ärmste nicht so arm, dass ihm nicht Hilfe würde! Glaube daran! Glaube unerschütterlich daran! Sag es mit ganzer Seele: Vater, ich glaube an Deine Liebe zu mir, an Deine grenzenlose Liebe! Ja, noch mehr: Sag es für die hunderttausend Verzagenden und Verzweifelnden unserer Tage! Habe den kühnen, heiligen Mut und sprich im Namen aller und für alle: Vater im Himmel! Ich glaube an Deine Liebe für alle die Hoffnungslosen und Verzweifelnden, für alle, die sogar ihr Leben wegwerfen. Dieses kühne Vertrauen zwingt das Herz Gottes. - Und hab auch den kühnen Mut, zu danken im Namen aller und für alle, die Gott nie ein Wort des Dankes schenken, für Ihn nie ein Gefühl dankbarer Liebe haben. Die Weite eines solchen Herzens, die Liebe einer solchen Seele segnet der Vater überreich. Und mit dieser Herzensweite "im Namen aller und für alle" mögest Du künftig auch einen jeden Deiner Vaterunser beten! Vergiß keinen Tag darauf! Nur die Gottliebenden und Gottvertrauenden werden die Zukunft bestehen.
(Euer dankbar segnender A.M.Weigl, Pfr. i. R.)
 
 
 
 
 
 
 
 Ein Mensch zu werden, wie wir ihn brauchen!
 
Wir brauchen Menschen mit Kraft und Mut,
Menschen, geläutert in heiliger Glut -
Trotzig wie Helden im Kampf und Streit,
Still und geduldig in Not und Leid!
 
Wir brauchen Menschen wie Bergluft klar
Die bis ins Innerste rein und wahr.
Menschen, in deren Augen das Licht
Des offenen Himmels sich strahlend bricht.
 
Wir brauchen Menschen an Gott gebunden,
Die unterm Kreuz sich selbst überwunden,
Sonnenmenschen, die wortlos segnen,
In deren Wesen wir Gott begegnen.
 
Wir brauchen Menschen von hohem Lieben,
In tiefster Demut zum Dienst getrieben.
Menschen, die glaubensfroh alles wagen,
Betende Menschen, von Gott getragen.
 
Wo sind die Menschen?, hör´ ich dich fragen.
Nun Seele, lass dir das eine sagen:
Nur einer war vollkommen auf Erden
Und alle andern sind noch im Werden!
 
Und blick nicht um dich, schau in dich hinein,
Du selbst sollst einer von denen sein,
Die in die Quellen des Lebens tauchen -,
Ein Mensch zu werden, wie wir ihn brauchen!
 
 
 
 
 
 
  
 
 
 
 
   
 
 
 
 
 
 

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