Willkommen

 
Wer ist Gott?
 
 
Gott ist ewig und unendlich.
Alle Schöpfung muss erbeben,
Himmelreiche und die Welten,
Dass sie ihm die Ehre geben.
 
Gott ist Liebe, unbegreiflich.
Kein Geschöpf kann das ergründen.
Nur wer gläubig auf ihn höret,
Kann in Liebe zu ihm finden.
 
Gott in reinstem Lichte thronet.
Reine Herzen dürfen schauen
Gottes Licht und Gottes Liebe,
Wenn sie gläubig ihm vertrauen.
 
 
Wir sollen vor allem wissen: Gott ist reinste Liebe. Wer sich nicht müht, ein reines Leben zu führen, rein in der Wahrheit und in der Liebe, der kann Gott nicht finden. Der kann auch an Gott nicht glauben. Wir wollen beachten, was uns der Apostel sagt: "Gott wohnt im unzugänglichen Lichte, das kein Mensch gesehen hat noch sehen kann." (1. Tim 6,16)
Wenn wir nun versuchen, die Frage zu beantworten, wer Gott ist, dann sollen wir das in wahrer Demut und tiefer Ehrfurcht tun. Gott ist reinster Geist. Gott ist unendliche Ewigkeit. Niemand kann ihn je erfassen oder ermessen. Gott ist tiefste Heiligkeit, vor der alle Geschöpfe erzittern. Gott ist unendliche Gerechtigkeit, vor der niemand bestehen kann, der nicht ganz rein ist. Denn Gott ist herrlichste Reinheit, die keine Unreinheit verträgt. Gott ist immerwährende Schönheit, die alle Hässlichkeit verbrennt. Gott ist die Liebe wesenhaft, die unerreichbar ist. Gott ist die Allmacht, die alles erschaffen und alles beherrscht durch alle Ewigkeit.
Wollten wir versuchen, die Eigenschaften Gottes weiter zu erforschen, wir kämen an kein Ende. Wir können uns nur ein wenig mühen, Gottes Grösse zu ahnen.
Wir wollen dazu einen Blick in die sichtbare Schöpfung wagen. Was Gott erschaffen hat und ständig neu erschafft in der unsichtbaren Schöpfung, im Reiche der hl. Engel, das ist uns bis jetzt noch unfassbar. Das werden wir sicher einmal im Himmel unaufhörlich bewundern.
Begnügen wir uns vorläufig mit der Sternenwelt im Kosmos. Da schon tut sich eine Unendlichkeit auf, welche die Atronomen ständig in neue Verwunderungen versetzt. Die wissen, das ist nur ein kleines Fünkchen Erkenntnis, das sie davon mit modernsten Geräten berechnen können. Ich will hier nur kurz in Erinnerung bringen, was in den hohen astronomischen Schulen darüber gelehrt wird. Da ist z.B. die Milchstrasse, die sich strahlend ausbreitet am nächtlichen Himmel. Man schätzt die Zahl der Sonnen in der Milchstrasse auf über hundert Milliarden. Jede Sonne umkreist wiederum ein Kranz von vielen Planeten.
Die Planeten, die unsere Sonne umkreisen, heißen Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto. Ausserdem kreisen um unsere Sonne noch eine Reihe von kleineren Planeten. Jupiter, Saturn und Uranus sind bedeutend grösser als unser Planet Erde.
Manche Planeten haben einen Mond, der sie umkreist, wie auch unser Planet Erde einen Mond hat. Unsere Erde ist fünfzig mal grösser als der Mond.
Unsere Erde hat einen Umfang von 40 000 km. Die Erde ist für uns groß genug. Aber im Vergleich zu unserer Sonne ist die Erde über eine Million mal kleiner, und im Vergleich zu den Milliarden und Abermilliarden Sonnen und Planeten im Weltraum ist unsere Erde wie ein kleines Staubfünkchen.
Dennoch leben mehr als 5 Milliarden Menschen auf diesem Fünkchen Erde. Was ist also ein Menschlein zu diesen Grössen, die Gott erschaffen hat. Und was ist ein Menschlein, wenn davon jedes Jahr etwa 100 Millionen wieder dahinsterben.
Die unberechenbaren Grössen, die milliardenfach durch den Kosmos kreisen in unmessbaren Geschwindigkeiten, sollen uns ein kleiner Fingerzeig sein für die Allmacht und Grösse Gottes, der das alles erschaffen hat und wunderbar erhält. Auch das kleine Fünklein Erde erhält er und darauf die vielen Menschlein. Hier müssen wir zunächst daran denken, was der Evangelist Johannes sagt, sonst ist uns das unbegreiflich:
"So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn für sie dahingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat." (Joh 3,16)
Wenn wir weiter fragen, warum Gott das für uns Menschen tut, dann kann darauf wiederum der Apostel Johannes Antwort geben, auch wenn wir es nicht verstehen:
"Gott ist die Liebe. Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm." (1. Joh 4,16)
Nur die Liebe ist fähig, solches zu tun, und zwar die unbegreifliche Liebe Gottes. Begreifen können wir da freilich Gott nicht. Ausser wir mühen uns, in die Liebe Gottes heimzufinden. Darum schreibt der Apostel weiter:
"Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht. Denn Gott ist die Liebe. Die Liebe Gottes ist an uns offenbar geworden, indem Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben. Darin erweist sich seine Liebe, nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns geliebt und hat seinen Sohn gesandt als Sühneopfer für unsere Sünden." (1. Joh 4,8)
Wenn wir das ein wenig begreifen wollen, dann dürfen wir Gott nicht suchen in einer unendlichen Allmacht, sondern in seiner Liebe. Gott aber in seiner Liebe suchen, dazu haben Heilige sich ein Leben lang gemüht, und konnten es doch nur ahnen, was das heisst: Gott ist die Liebe! Gott ist die Liebe, das werden wir erst im Himmel ein wenig schauen dürfen. In dieser Schau werden wir staunen eine ganze Ewigkeit lang. Nur staunen und staunend jubeln, aber es nie erfassen.
Wenn wir auf dieser Welt Gott schauen wollen in seiner unbegreiflichen Liebe, dann stehen wir vor dem Kreuz und sehen, wie Gott seinen Sohn für uns hingegeben hat aus lauter Liebe zu uns. Und wir verstehen Gott wieder nicht in seiner Liebe. Wir verstehen nicht, warum das so sein musste, wenn Gott doch allmächtig ist. Er hätte durch seine Allmacht alles regeln können. Oder ist er nicht allmächtig, dass er ein solches Opfer zu unserer Erlösung verlangen musste?
Unter dem Kreuze steht eine, welche diese Probleme nicht hatte, wie wir sie haben. Das ist die Mutter Jesu, die allerseligste Jungfrau Maria, die seligste Braut des Heiligen Geistes.
Maria hat nicht gefragt, warum das so geschehen muss. Sie hat nur ja gesagt zum Willen Gottes, des Vaters, weil sie wusste, das ist die Liebe des Vaters.
Die Liebe Gottes übt keine Gewalt und keine Allmacht. Denn die Liebe ist frei und kann nur in voller Freiheit aufgerufen werden, ja, gebeten werden, zu helfen, zu sühnen, zu büßen. So hat Jesus als Menschensohn in freiester Liebe gebüßt für alle Menschen, damit wir von der Sünde gereinigt und erlöst werden. Aber wiederum darf durch dieses unendliche göttliche Liebesopfer kein Mensch gezwungen werden, in den Himmel zu gehen. Jesus hat nur das Tor in den Himmel geöffnet, weit genug geöffnet für jeden. Hineingehen muss jeder selbst in freiester Liebesnachfolge. Nicht gezwungen, weil alle wahre Liebe ewig frei ist.
Maria hatte als die Braut des Heiligen Geistes längst erkannt, wie frei die wahre Liebe aus Gott ist. So hat sie von Anfang an ein freies Ja gesprochen: "Siehe, ich bin die Magd des Herrn! Mir geschehe nach deinem Wort!"
Mir geschehe nach deinem Wort, nach deiner Liebe, hat sie auch unter dem Kreuz mit ihrem Sohn gesprochen, weil der Wille Gottes das Wort der unendlichen Liebe Gottes ist.
Alle Heiligen, die sich durch Maria führen ließen, haben auch von ihr gelernt, Ja zu sagen zu Gott: Mir geschehe nach deinem Wort!
Der Völkerapostel ruft aus.
"Ich habe mir vorgenommen, nichts unter euch zu wissen als allein Jesus Christus, und zwar Christus, den Gekreuzigten." (1. Kor 2,2)
Im gekreuzigten Jesus wird uns die unendliche Freiheit der Liebe Gottes insoweit begreiflich: Gott kennt in seiner Liebe keine Grenzen, selbst bei seinem eigenen Sohn nicht. Gott zeigt uns eine Liebe, die zu jedem Opfer bereit ist, um uns zu retten. Wenn wir das erkennen, können wir mit dem Apostel auch ausrufen:
"Ich bin überzeugt, weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte, weder Höhe noch Tiefe und kein Geschöpf vermag uns zu trennen von der Liebe Gottes, die da ist in Jesus Christus, unserem Herrn." (Röm 8,38)
Um nun weiter die Liebe Gottes zu uns Menschen zu erkennen, müssen wir uns erinnern: Gott hatte uns Menschen einst nach seinem Bild und Gleichnis erschaffen mit der Fähigkeit, in freiester Liebe ihm zu folgen und in seiner Liebe ewig glückselig zu werden als seine Kinder.
Der Mensch hat unter der Verführung Satans sich gegen Gott entschieden. So hat er die vertrauende Liebe Gottes verachtet. Eine Sünde direkt in das liebende Herz Gottes. Darum auch ist der Mensch so tief gefallen, ist sterblich geworden und ist der Knechtschaft Satans verfallen.
Gott aber ist in seiner Liebe ewig treu. Darum hat er zu unserer Rettung seinen eingeborenen Sohn als Erlöser gesandt, der für uns Mensch wurde und sich für uns ganz hingeopfert hat, um unseren Ungehorsam durch seinen Gehorsam bis zum Tode am Kreuze auszulöschen.
Wenn auch der Sohn Gottes als Menschensohn am Kreuze in solcher Ohnmacht, ja, ohnmächtig gegen den Tod, er, der doch das Leben ist, hilflos dahinsterben musste, so dürfen wir doch nie an ihm irre werden und denken, der kann nicht Gott gewesen sein. Wer so denkt, der kennt Gott nicht in seiner Liebe. Nur die Liebe Gottes kann sich so hinopfern für die Geliebten, und das sind wir: Die geliebten, die über alles geliebten Kinder Gottes!
Darum wehe jedem, der in seiner Blindheit noch einmal zu zweifeln wagt an der Liebe Gottes!
Hören wir zu unserer Sicherheit, wer Jesus ist, sein eigenes Wort: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater ausser durch mich. Hättet ihr erkannt (richtig erkannt) dann würdet ihr auch den Vater kennen. Von nun an werdet ihr ihn kennen, denn ihr habt ihn gesehen."
Darauf sprach Philippus: "Herr, zeige uns den Vater, das genügt uns." Jesus erwiderte ihm: "Philippus, schon so lange bin ich bei euch, und du kennst mich noch nicht. Philippus, wer mich gesehen hat, der hat auch den Vater gesehen. Wie kannst du sagen, zeige uns den Vater. Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist?" (Joh 14,6ff)
Jesus sagte sogar öffentlich vor den Juden: "Ich und der Vater sind eins." (Joh 10,30)
Die Führungsschicht der Juden, die hohen Räte und die Hohenpriester, die Schriftgelehrten und die Pharisäer wollten Jesus nicht als Gott anerkennen. Das hatte seine Gründe vor allem darin, weil sie einen Messias erwarteten, der ihnen die Weltherrschaft zu Füßen legen werde. Ein weiterer Grund war, sie wollten nicht die moralische Reinheit, die Jesus fordert. Darum suchten sie ihn zu vernichten. Den Grund für ein Todesurteil gegen ihn fanden sie in seinem Bekenntnis, dass er wahrhaft der Sohn Gottes ist. Wer sich aber Gott gleichstellt, der begeht nach ihrem Glauben eine todeswürdige Gotteslästerung.
Dass Jesus wirklich Gott ist, das hat er genügend bewiesen durch seine Wundermacht, besonders durch seine Totenerweckungen. Aber auch durch seine Verkündigung vom Vater. Jesus sagt:
"Wäre ich nicht gekommen und hätte nicht zu ihnen geredet, so hätten sie keine Sünde. Nun aber haben sie keine Entschuldigung für ihre Sünden. Wer mich hasst, der hasst auch meinen Vater. Wenn ich unter ihnen nicht die Werke getan hätte, die kein anderer tun konnte, so hätten sie keine Sünde. Nun aber haben sie diese (Werke) gesehen und hassen mich und meinen Vater trotzdem." (Joh 15,22)
Sie haben Jesus, den Sohn Gottes, zu dem grausamsten Tod verurteilt. Damit vollzog sich ein Strafgericht über dieses Volk, das unerhört ist in aller Geschichte. Die Stadt Jerusalem und das herrlichste Heiligtum, der Tempel, wurden vollständig zerstört. Auf den Trümmern des Tempels steht durch viele Jahrhunderte die grösste Moschee des Islam.
Tausende der Juden wurden gekreuzigt und unzählige in alle Welt als Sklaven verschleppt. Zu allen Zeiten verfolgt, kann doch dieses Volk nicht untergehen. Die Juden kommen immer wieder empor. Auch weil sie geistig zu intelligent sind. Und sie müssen Zeugnis geben über ihre Sendung als auserwähltes Volk Gottes.
Die Juden sind die Haupttriebkräfte der Freimaurer und der New-Age Bewegung. In der New-Age-Hoffnung erwarten sie den wahren Messias, der sie zum mächtigsten Volk der Welt machen werde.
Hüten wir uns trotzdem, die Juden zu verurteilen. Was sie getan und immer noch tun und erstreben, das tun heute die allermeisten Christen im Modernismus. Nur tun sie es nicht so überlegen, weil sie nicht so geistreich sind wie die Juden.
Mir begegnete auf einer Reise ein hochangesehener Mann. Er behauptete, er sei in Theologie bestens bewandert. Obwohl er merkte, dass ich über die Gottheit Christi keinen Zweifel aufkommen ließ, belästigte er mich ständig mit der Behauptung, Jesus könne unmöglich Gott sein. Allein schon deshalb, weil die Forderungen, die Jesus an die Menschheit stellt, nicht mit der Liebe Gottes vereint werden können. Gott will die Menschen zu nichts zwingen, besonders nicht in der Liebe. Er sagte:
"Vor allem ist ie Lehre Jesu von der Hölle nicht göttlich. Denn es kann keine Hölle geben, weil Gott die Liebe ist. Theologisch ist das längst erwiesen. Wahre Christen oder Gotteskinder müssen ganz frei und ungezwungen ihr Leben entfalten können."
Bald darauf hatte ich Gelegenheit, mit seiner Frau allein zu sprechen, die gut katholisch war. Die sagte mir offen, welche Freiheiten ihr Mann suchte. Er hatte nämlich eine Freundin, mit der er oft zusammen lebte. Immer wieder, wie sie erfahren hatte. Er hatte zu seiner Frau gesagt: "Die strenge Moral, die Jesus vorschreibt, ist Beweis genug, dass Jesus nicht Gott ist. Denn Gott ist die Liebe."
Als ich wieder mit den Herrn zusammenkam, legte ich ihm die Frage vor: "Meinen Sie mit humaner Freiheit auch die Freiheit der Ehe?"
Er zuckte zusammen: "Was wollen Sie damit sagen? Wollen Sie mein gutes Eheleben anzweifeln? Das verbiete ich mir!"
Er stand auf: "Es ist wohl besser, ich verabschiede mich! Sie haben kein Verständnis für die wahre Liebe Gottes."
Später suchte mich die Frau auf. Sie klagte: "Es ist bald unerträglich, wie mein Mann mich betrügt mit seiner Freundin. Er meint, ich merke das nicht und heuchelt mir den braven Ehemann vor. Als ich ihn einmal fragte, wie oft er mit jener Dame zusammen komme, da schrie er auf: "Das ist dienstlich, alles dienstlich, davon hast du keine Ahnung."
Die Frau sagte mir noch: "Wenn ich meinen Mann nicht trotzdem so gern hätte, wäre ich längst von ihm fort."
Eines Tages kam jene Frau zu mir in Begleitung einer jüngeren und hübschen Dame. Die Frau erklärte offen:
"Herr Pfarrer, nun hören Sie! Diese Dame hier ist die Geliebte meines Mannes. Sie bekommt ein Kind von ihm. Nachdem sie ihm das eröffnet hatte, verlangte er unbedingt, das Kind müsse weg. Nun wehrte sich das Mädchen gegen eine Abtreibung und ist zu mir gekommen. Wir haben uns geeinigt, falls sie es will, kann sie das Kind mir übergeben, da sie selber keine Kinder bekomme. Auf alle Fälle steht das Mädchen mit ihrem Kind unter meinem Schutz."
Als ich fragte, was ihr Mann dazu sagen wird, antwortete sie: "Da ist etwas Schreckliches geschehen. Mein Mann liegt im Krankenhaus. Er ist vor einigen Tagen operiert worden. Aber eine Heilung scheint aussichtslos." Die Metastasen haben bereits die Leber angegriffen, hatte ihr Arzt erklärt. "Herr Pfarrer, mein Mann wünscht, dass Sie zu ihm kommen."
Natürlich musste ich darum noch einen Tag länger bleiben. Ich war im Saargebiet. Ich begrüsste den Herrn mit aufrichtigem Bedauern, dass er in einem solchen Zustand daliegen müsse. Er aber sagte: "Herr Pfarrer, jetzt ist die Stunde der Wahrheit, der ich mich beugen muss. Sie wussten es, meine Frau wusste es, dass ich ein Schweinekerl war."
Ich wollte abschwächen. Er wiederholte: "Ja, ich war ein Schweinekerl. Ich will das nicht mehr verbergen. Jetzt stehe ich bald Jesus gegenüber." Er drehte sein Gesicht zur Wand und weinte. Ich konnte ihm sagen:
"Mein Lieber, solche Reue schliesst alle Türen der Erbarmung Gottes auf. Jesus wird dir sein Erlöserherz öffnen."
Der Mann konnte soweit geheilt werden, dass er noch einige Monate zuhause sein konnte, bevor er selig von dieser Welt ging.
Pfarrer Hermann Wagner

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